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Fachverband Vorgefertigte Raumsysteme kürt Preisträger des zweiten Studierenden-Wettbewerbs

Weißensberg, 03. August 2021. Zum zweiten Mal kürt der Fachverband Vorgefertigte Raumsysteme im Bundesverband Bausysteme e.V. die Preisträger seines Studierendenwettbewerbs. 19 Studierendenteams stellten sich dem anspruchsvollen Wettbewerbsthema „Heute Gast – morgen Eigentümer“ und zeigten ihre Kreativität und Innovationskraft im Planen und Bauen mit modularen Raumsystemen. Schirmherr des Wettbewerbs ist das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI). 

„Unser Ziel ist es, gerade bei angehenden Architekten, Planern und Bauingenieuren ein noch stärkeres Bewusstsein für modulares Planen und Bauen und die damit verbundenen vielfältigen Möglichkeiten zu schaffen. Gleichzeitig möchten wir mit den innovativen Wettbewerbsbeiträgen neue Impulse für die Branche bieten“, erklärt Jörg Bauer. Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Bausysteme e.V. freut sich über das steigende Interesse an dem Wettbewerb sowie das hohe Niveau der Wettbewerbsbeiträge. „Ich bin begeistert von der Kreativität, mit der sich die Studierenden der komplexen Aufgabenstellung gewidmet haben. Die Konzepte zeigen auf beeindruckende Weise die Flexibilität des Bauens mit Raummodulen und überzeugen durch ebenso ästhetische wie funktionelle und wirtschaftliche Gebäudelösungen.“ 

Folgenutzung als Teil der Aufgabenstellung 

Zu planen war ein Modul- oder Hybridgebäude aus dreidimensional vorgefertigten Raumsystemen. Als Hotel von gehobenem Standard soll es zunächst ergänzende Bettenkapazitäten im Rahmen eines anstehenden Großereignisses, beispielsweise der Bundesgartenschau 2029 (Oberes Mittelrheintal), zur Verfügung stellen. Im Anschluss ist die Nutzung als Wohn- und Geschäftshaus vorzusehen. Neben den vorgegebenen Kriterien der beiden Gebäude war der relativ einfache Umbau vom Hotel zur Wohn- und Gewerbeimmobilie eine der wesentlichen Planungsanforderungen. 

Sechs der 19 Wettbewerbsarbeiten für Finale qualifiziert 

Von den 42 angemeldeten Studierendenteams reichten 19 ihre Arbeiten termingerecht Ende Februar zur Wertung durch die Juroren ein, sechs Teams schafften es auf die Shortlist. Sie präsentierten Ende Juli in einer Hybridveranstaltung ausführlich ihre Ideen und stellten sich den Fragen der Jury (vgl. Anlage 3). Deren Mitglieder – Vertreter aus namhaften Architektur- und Planungsbüros, der Wirtschaft, dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie dem Ministerium der Finanzen (Abteilung 5, Bauen, Wohnen, Baurecht und Bautechnik) Rheinland-Pfalz – lobten die durchgängig hohe Qualität und Kreativität der Arbeiten sowie das hohe Maß an Eigeninitiative, mit der sich die Studierenden intensiv mit der Materie auseinandersetzen. Denn Modulbau, so wie er heute betrieben wird, hat derzeit noch keinen festen Platz in den Vorlesungsplänen der Hochschulen und Universitäten. 

Neben den drei ersten Preisträgern (Details vgl. Anlage 2) wurde für die Arbeiten auf den Plätzen vier bis sechs jeweils eine Anerkennung ausgesprochen. Die offizielle Preisverleihung findet noch im Laufe des Herbstes in Berlin statt. Der genaue Termin wird in Abhängigkeit der Corona-Lage getroffen und liegt bei Redaktionsschluss noch nicht vor. 

Der nächste Studierendenwettbewerb des Fachverbandes Vorgefertigte Raumsysteme wird im Herbst 2022 ausgeschrieben und schließt im Frühjahr 2023 mit der Preisträgerveranstaltung. 

Fachverband Vorgefertigte Raumsysteme kürt Preisträger des zweiten Studierenden-Wettbewerbs

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