Sonnige Zeiten mit Sulfurcell - Wir begrüßen die Sulfurcell Solartechnik GmbH als neues Mitglied

02.06.2010 11:19 von Administrator

Dabei hat sich das Berliner Unternehmen auf die Materialfamilie der Chalkopyrithalbleiter spezialisiert, zu der Kupfer-Indium-Sulfid und Kupfer-Indium-Gallium-Selenid gehören – beide kurz CIS-Halbleiter genannt.

Sulfurcell ist eine Ausgründung des renommierten Berliner Hahn-Meitner-Instituts (heute Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie), Europas größter Forschungseinrichtung für Dünnschicht­photovoltaik. Dem Unternehmen gelang der Transfer von weg­weisender Forschungsarbeit in die industrielle Anwendung.

Gegründet wurde Sulfurcell im Juli 2001 von Nikolaus Meyer – dem heutigen Geschäfts­führer des Unternehmens – und Kollegen des Hahn-Meitner-Instituts. 2004 wurde die Fertigungsanlage in Betrieb genommen. Ein Jahr später stellte Sulfurcell einen ersten Prototypen vor und bereits Ende 2005 konnten die Produktion und der kommerzielle Vertrieb von Modulen aufgenommen werden. Seit dem Markteintritt hat das Berliner Unternehmen seine Produktionskapazitäten deutlich ausgebaut. Im Oktober 2009 wurde der neue Haupt­sitz (3000 m²) und die Produktionshalle (17 000 m²) fertiggestellt, in der jährlich Solar­module mit einer Gesamtleistung von bis zu 35 Megawatt produziert werden sollen. Sulfurcell gehört damit weltweit zu den drei bedeutendsten Herstellern von CIS-Solar­modulen. Für seine wegweisende Forschung und Produktentwicklung wurde das Unter­nehmen wiederholt ausgezeichnet – unter anderem mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2006.

 

Investoren

Hinter Sulfurcell stehen Unternehmer, renommierte Finanzinvestoren und strategische Partner. Sie stellten Sulfurcell im Juli 2008 eine Wachstumsfinanzierung in Höhe von 85 Millionen Euro zur Ver­fügung. Die Gruppe der Investoren und Partner umfasst hochkarätige Akteure der Branche wie Intel Capital (Santa Clara), Climate Change Capital (London), den Berliner Energie Umweltfonds (getragen von Deutschlands drittgrößtem Energie-Unternehmen Vattenfall Europe und dem deutschen Zweig von Frankreichs führendem Energie-Konzern Gaz de France Suez). Darüber hinaus Ventegis Capital (Berlin), Demeter (Paris), Zouk (London), AIG (Zürich), Bankinvest (Kopenhagen), Engelbert Giesen (Berlin) und Masdar Clean Tech Fund (Abu Dhabi). Das frische Kapital floss in den Bau eines neuen Fertigungswerks in Berlin-Adlershof sowie in die Forschung.

 

Mitarbeiter

Seinen Erfolg verdankt Sulfurcell in erster Linie den 200 Mitarbeitern (Stand Mai 2010). Hoch­qualifizierte Technologen, Techniker und Produktionsmitarbeiter sorgen dafür, dass sich Sulfurcell und seine Produkte ständig weiterentwickeln. Ein schlankes Verwaltungs- und Vertriebsteam garantiert einen reibungslosen Betrieb und steht unseren Partnern und Kunden als kompetenter Ansprech­partner zur Verfügung.

 

Produkte

Sulfurcell stellt 4 Solarmodultypen her: Als Bauelemente in Fassaden und auf Dächern eignen sich das Sulfurcell-Rahmenmodul (TYP SCG-HV-F) und das kosten- und material­sparende Laminatmodul (TYP SCG-HV-L). Neue Möglichkeiten dachintegrierter Photovoltaik bietet das Indach-Modul (TYP SCG-HV-RI), dass auf einem TÜV–zertifizierten Dachinte­grations­system schindelartig auf den Dachlatten des Hauses montiert wird. Die Solare Fassadenkassette (TYP SCG CC) besteht aus dem bewährten Sulfurcell Modul und kann wie eine klassische Fassadenkassetten rahmenlos in die Fassadenkonstruktion eingehängt werden. Durch die innovative Klebetechnik entfallen störende Klemmhalter oder Leisten, so dass eine homogene Fassadenfläche aus Sulfurcell Modulen entsteht. Alle Module sind nach IEC EN 61646 und IEC EN 61730 vom TÜV zertifiziert.

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